Das Kloster Cozia gehört zu einem Klosterkomplex im Olt-Tal, das von Mircea cel Mare in der ersten Hälfte des XV. Jh. gegründet wurde.
Es ist dem Erzbistum Curtea de Arges untergeordnet.
Zum Klosterkomplex, das vom Kloster Cozia verwaltet wurde, zählten unter anderen auch die Klöster von Cozia Veche (Schitul Sf. Ioan la Piatra), von Valeni, Turnu, Stanisoara und Cornet.
Die meisten Fresken des Klosters Cozia wurden im XVIII.Jh gemalt. Sie bilden ein sehr homogenes Architekturenensemble, sowohl sowohl was das Letzte Gericht an dem Exonarthex/ (Vorhalle) betrifft, als auch die Fresken im Inneren der Kirche. Die Feuerzunge, ein gemeinsames Thema für zahlreiche Darstellungen des Jüngsten Gerichts, kommt aus dem Munde eines Delphins heraus, der zugleich die Darstellung der Hölle oder das Grab der Verdammten ist.
In der Nähe des Eingangs, in der Kirche, befindet sich ein Votivbild, in dem Mircea cel Mare und sein Sohn dargestellt werden.
Die Gebäude der Mönche beherbergen eine interessante Sammlung von Ikonen auf Holz.
© E.Roussel
Mehr Bilder :
Cozia Fresken (1)
Cozia : Fresken (2)
Übersetzung : Mihai Draganovici